BLÜCHER VON WAHLSTADT

Johannis-Freimaurerloge · Orient Berlin

FREIHEIT · GLEICHHEIT

BRÜDERLICHKEIT

TOLERANZ · HUMANITÄT

BLÜCHER VON WAHLSTADT

Johannis-Freimaurerloge · Orient Berlin

BLÜCHER VON WAHLSTADT

Johannis-Freimaurerloge · Orient Berlin

UNSERE GESCHICHTE

Mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte

Mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte

Mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte

Von Luxemburg nach Berlin.

Die Geschichte der Johannis-Freimaurerloge „Blücher von Wahlstadt“ reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Ihre Wurzeln liegen in Luxemburg; von dort führte ihr Weg über politische Umbrüche, wechselnde Orte und Generationen von Brüdern bis in den heutigen Orient Berlin.


Es ist die Geschichte einer Loge, die sich verändert hat, ohne ihre freimaurerische Identität zu verlieren.

DIE ANFÄNGE

Ursprung in Luxemburg

Ursprung in Luxemburg

Die Wurzeln unserer Loge liegen in der damaligen Bundesfestung Luxemburg. Dort waren zu Beginn des 19. Jahrhunderts preußische Offiziere stationiert, die sich zur Gründung einer Militärloge zusammenfanden.

Auf der Suche nach einem Namensgeber fiel ihre Wahl auf Gebhard Leberecht von Blücher, den 1819 verstorbenen preußischen Generalfeldmarschall und Freimaurer.
Am 19. Februar 1821 genehmigte das Altschottische Directorium der Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ die Stiftung der Loge und den Namen „Blücher von Wahlstadt“.

Damit begann in Luxemburg eine Logengeschichte, die später über Charlottenburg bis in den heutigen Orient Berlin führen sollte.

Ausschnitt aus der Logengeschichte „Blücher von Wahlstadt“ von 1878 mit der Überschrift „Die Loge in Charlottenburg“
Ausschnitt aus der Logengeschichte „Blücher von Wahlstadt“ von 1878 mit der Überschrift „Die Loge in Charlottenburg“

DER WEG DER LOGE

Von Luxemburg nach Berlin

LUXEMBURG

Ursprung der Loge unter in Luxemburg stationierten preußischen Offizieren.

19. FEBRUAR 1821

Die Feldloge „Blücher von Wahlstadt“ erhält in Luxemburg ihr Patent unter der Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“.

1867

Mit dem Abzug der preußischen Garnison endet die Zeit der Loge in Luxemburg. „Blücher von Wahlstadt“ verlegt ihren Sitz nach Charlottenburg.

24. SEPTEMBER 1867 · CHARLOTTENBURG

In Charlottenburg wurde die ehemalige Feldloge als Johannisloge mit festem Sitz weitergeführt.

1935 – 1946 · VERBOT UND UNTERBRECHUNG

Unter der nationalsozialistischen Herrschaft werden Freimaurerlogen verfolgt und 1935 zur Aufgabe ihrer Arbeit gezwungen.

Auch „Blücher von Wahlstadt“ muss ihre Logenarbeit einstellen. Die Loge wird vom 21. Juli 1935 bis zum 30. Januar 1946 als ruhend geführt.

1946 · NEUBEGINN

Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft beginnt der Wiederaufbau der Freimaurerei.

Auch „Blücher von Wahlstadt“ nimmt ihre freimaurerische Arbeit wieder auf.

BERLIN · HEUTE

Heute arbeitet „Blücher von Wahlstadt“ als Johannis-Freimaurerloge im Orient Berlin unter der Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“.

KONTINUITÄT UND WANDEL

Eine Geschichte über Generationen

Über mehr als zwei Jahrhunderte erlebte unsere Loge politische Umbrüche, Ortswechsel und einen tiefen historischen Einschnitt. Ihre Geschichte verlief nicht geradlinig. Sie ist eine Geschichte von Veränderung, bewahrter Identität und der Fähigkeit, nach Unterbrechungen neu zu beginnen.

WANDEL

Aus einer Militärloge preußischer Offiziere in Luxemburg wurde 1867 eine dauerhaft in Charlottenburg arbeitende Loge. Mit dem Ortswechsel veränderten sich auch Umfeld und Zusammensetzung der Gemeinschaft.

Was in Luxemburg unter besonderen historischen Bedingungen begonnen hatte, entwickelte sich in Berlin über Generationen weiter.

KONTINUITÄT

Kontinuität bedeutet nicht, dass alles unverändert bleibt. Namen, freimaurerische Zugehörigkeit und die Erinnerung an die eigenen Ursprünge verbinden die verschiedenen Epochen unserer Loge miteinander.

Selbst die brüderlichen Beziehungen zur luxemburgischen Freimaurerei überdauerten den Weg nach Berlin. Die Verbindung zur dortigen Schwesterloge „Les Enfans de la Concorde fortifiée“ blieb auch nach dem Abschied aus Luxemburg bestehen.

KONTINUITÄT

Kontinuität bedeutet nicht, dass alles unverändert bleibt. Namen, freimaurerische Zugehörigkeit und die Erinnerung an die eigenen Ursprünge verbinden die verschiedenen Epochen unserer Loge miteinander.

Selbst die brüderlichen Beziehungen zur luxemburgischen Freimaurerei überdauerten den Weg nach Berlin. Die Verbindung zur dortigen Schwesterloge „Les Enfans de la Concorde fortifiée“ blieb auch nach dem Abschied aus Luxemburg bestehen.

NEUBEGINN

Die nationalsozialistische Verfolgung der Freimaurerei zwang auch „Blücher von Wahlstadt“ 1935 zur Einstellung ihrer Arbeit. Die Loge wird bis Januar 1946 als ruhend geführt.

Nach Krieg und Diktatur begann ein Neubeginn. Am 2. August 1946 fand gemeinsam mit drei weiteren Berliner Logen wieder eine erste freimaurerische Arbeit statt. Damit knüpfte „Blücher von Wahlstadt“ an ihre Geschichte an – unter grundlegend veränderten Bedingungen.

GESCHICHTE UND GEGENWART

Tradition ist kein Stillstand

Die Geschichte von „Blücher von Wahlstadt“ prägt unser Selbstverständnis, ohne unsere Gegenwart festzulegen. Mehr als zwei Jahrhunderte Logengeschichte bedeuten nicht, Vergangenes unverändert fortzuführen.

Jede Generation steht vor der Aufgabe, das Überlieferte neu zu verstehen, zu prüfen und mit den Fragen ihrer eigenen Zeit in Beziehung zu setzen. So wird Geschichte nicht zum Rückblick allein, sondern zu einer Quelle von Orientierung und Verantwortung.

Geschichte bewahren. Gegenwart gestalten.

Geschichte bewahren. Gegenwart gestalten.

DIE LOGE HEUTE

Eine lebendige Gemeinschaft im Orient Berlin

Die Geschichte unserer Loge endet nicht mit vergangenen Ereignissen. Heute ist „Blücher von Wahlstadt“ eine lebendige Johannis-Freimaurerloge im Orient Berlin.

Brüderlichkeit, Toleranz, Humanität und die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit verbinden die überlieferte Tradition mit den Fragen und Herausforderungen der Gegenwart.

FREIMAURERISCHER GEDANKE

„Die Kerzen wurden nicht gelöscht.“

„Die Kerzen wurden nicht gelöscht.“

Überliefert aus der Geschichte unserer Loge

AUS UNSERER GESCHICHTE

Spuren aus mehr als zwei Jahrhunderten

Die Geschichte unserer Loge ist in Chroniken, Mitgliederverzeichnissen und weiteren historischen Quellen überliefert.

Von besonderer Bedeutung ist die 1878 in Charlottenburg erschienene „Geschichte der gerechten und vollkommenen Johannes-Loge Blücher von Wahlstadt in den Orienten Luxemburg und Charlottenburg“. Sie dokumentiert ausführlich den Weg der Loge von Luxemburg nach Charlottenburg und bewahrt zahlreiche Einzelheiten des damaligen Logenlebens

Ausschnitt aus der Logengeschichte „Blücher von Wahlstadt“ von 1878 mit der Überschrift „Die Loge in Charlottenburg“
Ausschnitt aus der Logengeschichte „Blücher von Wahlstadt“ von 1878 mit der Überschrift „Die Loge in Charlottenburg“

CHRONIK · CHARLOTTENBURG 1878

Geschichte erleben. Gegenwart kennenlernen

Geschichte erleben. Gegenwart kennenlernen

Mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte erzählen, woher wir kommen. Wer erfahren möchte, wie Freimaurerei heute gelebt wird, ist eingeladen, uns persönlich kennenzulernen.